FAQ - Fragen und Antworten
Wichtig für aktuelle Windows-Programme und für alte MS-DOS-Programme:
Die Programmverzeichnisse und alle Programmbestandteile
benötigen die vollen Zugriffsrechte: Lese- und Schreibrechte!
Messwerte, Messwertgenauigkeit
Die Programme arbeiten sensibel mit Darbietungszeiten und erheben Reaktionsleistungen.
Da neue Betriebssysteme nicht mit älteren Programmversionen arbeiten können, schlägt so mancher EDV-Experte einen „Ausweg“ vor, indem auf dem neuen Rechner ein virtuelles Betriebssystem eingerichtet wird. Auch Rechner mit dem neuen Betriebssystem Microsof Windows® 7 bieten ein virtuelles WIB XP an. Für ältere Schreibprogramme, Zeichenprogramm o.ä. mag das eine Lösung sein, aber für Therapieprogramme ist das KEINE Lösung, - die Messwerte sind wertlos!
Bitte auf keinen Fall
a) vM = virtuellen Maschinen oder in virtuelle Betriebssysteme benutzen!
b) via Internet Therapieprogramme benutzen, die auf einem Arbeitsplatz in „Hamburg“ stehen und in „Konstanz“ genutzt werden sollen!
Abgesehen davon, dass Sie dafür keine Nutzungslizenz erwerben, eine solche Nutzung „zerschießt“ die Darbietungs- und Messdaten, produziert eine erhebliche Fehlerquote, die sich nicht kontrollieren lässt und inkonstant schwankt.
Und: Die Messwertgenauigkeit von PCs variiert mit der Menge der Hintergrundprogramme, die sich während eines laufenden Therapieprogramms unsichtbar einschalten können, wie z.B. automatische Updateprozesse via Internet, Virenscanner. Indem Darbietungsprozesse und Messungen unterbrochen werden entstehen Messfehler in unbekannter Größenordnung.
Profiversionen vs. Homeversionen
Homeversionen wurden ausschließlich für den privaten Bedarf hergestellt, sind für Kliniken und Praxen ungeeignet und werden nur an Privatpersonen abgegeben.
Profiversionen arbeiten im Unterschied zu den Homeversionen mit unbegrenzt vielen Benutzern, die an dem lizensierten Arbeitsplatz (Einzelplatzlizenz, Mehrplatzlizenzen bei Bedarf bitte Kostenvoranschlag anfordern) mit ihren Ergebnisse getrennt verwaltet und gespeichert werden können.
FreischaltCode für Profiversionen und für Homeversionen
Die Programme arbeiten mit einem individualisierten FreischaltCode:
geben Sie bitte den vollständigen Namen des Lizenznehmers an.
Der Lizenznehmer wird bei Inbetriebnahme des Programms im Programm angezeigt.
Der FreischaltCode ist nicht übertragbar auf andere Personen.
Profiversionen und Homeversionen bieten praktisch die gleichen Übungsaufgaben.
Die Profiversionen enthalten teils wichtige therapeutische Sonderfunktionen, die nur in der Profiversion vorhanden sind und privat nicht genutzt werden können. Nur Profiversionen arbeiten mit unbegrenzt vielen Benutzern, einer entsprechenden Datenverwaltung, und nur auf Profiversionen können Rabatte für Mehrplatzsysteme gewährt werden.
Lizenzen – sind Einzelplatzlizenzen
Die Preisliste für Profiversionen „Preisliste für Kliniken und Praxen“ und die Preislisten für die Digi-Rigs® und die „Preisliste für Homeversionen“ geben jeweils die Preise für eine Einzelplatzlizenz an.
Mehrplatzlizenzen gibt es nicht für Homeversionen.
Wenn Sie Mehrplatzlizenzen wünschen, fragen Sie bitte nach einem Kostenvoranschlag.
Wie in der Preisliste ausgewiesen erhalten Sie 30% Preisnachlass, wenn Sie das gleiche Programm für Ihren Zweitrechner bestellen.
Diese Einzelplatzlizenzen sind keine Netzwerklizenzen, keine „fließenden Lizenzen“ (concurrent licences), sondern gelten für „workstations“.
Joystick
Für Rechner mit dem Betriebssystem Microsof Windows® XP empfehlen wir den
“Competition Pro“, über USB kann dieser Joystick angeschlossen, kostet ca.
16,00 € und gibt es normalerweise im Media Markt. Einfach und gut.
Achten Sie möglichst darauf, dass ein Joystick a) kein „analoger Joystick“ ist, sondern ein so genannter „digitaler Joystick“ (Eine Richtungsentscheidung beispielsweise wird beim digitalen Joystick durch einen klaren Kontakt ermittelt, andernsfalls kann es passieren, dass eine leichte Schräghaltung eines analogen Joysticks bereits zu einer unerwünschten Antworteingabe führt.) und b) bitte darauf achten, dass ein möglicher Einschaltknopf „Dauerfeuer“ deaktiviert ist, - für so manches Spiel vielleicht hilfreich, in der Therapie aber unerwünscht.
HASOMED – Tastenpult
Nach unserem Wissen sollte dieses Pult zusammen mit Rigling-Programmen arbeiten können, vorausgesetzt es wurden bestimmte Treiber installiert. Bitte einmal bei HASOMED direkt nach den Treibern fragen und ggf. mit unseren Demo-Versionen testen!
Der Petra Rigling Reha-Service übernimmt keine Gewährleistung und Haftung für die Lauffähigkeit der Therapieprogramme in Zusammenarbeit mit Joysticks oder anderen peripheren Hardwaregeräten.
Die Bedienung der Therapieprogramme, die je nach Programm via Maus, Pfeiltasten oder Leertasten angegeben ist, entspricht programmiertechnisch den Standards. - Soweit von einem Zusatzgerät die Funktionen der Pfeiltasten und Mausbewegungen oder der Leertaste abgefragt werden, gibt es von Seiten der Programme keinen Widerspruch mit weiteren peripheren Geräte.
TouchScreens, die ihre Funktionalität analog zur Mausbedienung abfragen, sollten nach unserer Einschätzung mit den Rigling-Programmen funktionieren. Es ist aber nicht möglich alle marktverfügbaren Hardwarekomponenten auszutesten. Bitte prüfen Sie Ihre Hardware im Zweifelsfalle im Zusammenspiel mit unseren Demo-Versionen, die Sie kostenlos downloaden können.
Krankenkassenübernahme leider nicht selbstverständlich
Mit einem Rezept Ihres behandelnden Facharztes oder Hausarztes können Sie formlos einen „Antrag auf Kostenübernahme“ bei Ihrer Krankenkasse einreichen.
Trotz eines interessanten Urteils (AZ: B3 KR3/ 00R vom 28.06.2001), werden die Kosten für Therapieprogramme leider nur selten von Krankenkassen übernommen.
Im Einzelfall übernehmen Krankenkassen durchaus die Kosten, es lohnt sich darum einen entsprechenden Antrag zu stellen, denn es gibt auch gute Erfahrungen.
