Einleitung
Eingangs zwei Zitate aus dem Internet:
„Wenn das Gehirn ein Computer ist, dann ist es der einzige, der mit Glukose läuft, 10 Watt Elektrizität erzeugt und durch ungelernte Arbeiter hergestellt werden kann.“ (David Louis)
Das Gehirn
„Eines der am schwersten zu erforschenden Teile unseres Körpers. Der Schädel scheint nicht nur die Aufgabe zu haben das Gehirn vor Verletzungen zu schützen, sondern auch vor den Blicken neugieriger Neurowissenschaftler. Und wenn man dann endlich einmal hineingelangt ist, dann hat das was man an Strukturen sieht, nicht sehr viel damit zu tun, was diese Strukturen tun. Das Herz macht es einem da sehr viel leichter. Es sieht aus wie eine Pumpe und arbeitet wie eine.
Das Gehirn sieht aus wie nichts anderes und arbeitet wie nichts anderes und ist das einzige Ding auf der Welt, das es schafft über SICH SELBST nachzudenken und das macht es: EIN-MALIG“ (Robert Ornstein)
(Zitate aus der Internetseite DenkZeichen)
Das Gehirn ist ein besonderes und komplexes Organ, das biologisch alle lebenswichtigen Funktionen des Körpers steuert und nicht weniger lebenswichtig: Denken – Wissen – Gefühle, unsere Persönlichkeit, unser Planen, Handeln, Humor, Kreativität, Träumen, Bewusstsein, Kommunikation und Interaktion – kurzum unser „ICH“ – stets lernend, agierend und reagierend lebendig gestaltet: unverzichtbar, einmalig, individuell unersetzlich und voller Wunder.
So faszinierend und vielfältig die Leistungen des Gehirns sind, so empfindlich reagiert es auf Verletzungen und Erkrankungen. Abhängig von Art, Ausmaß und Lokalisation einer Schädigung können besonders sensorische, motorische, sprachliche, emotionale und kognitive Funktions¬störungen die Folge sein, und massiv die Arbeitsfähigkeit, das Alttagsleben und die Lebensqualität beeinträchtigen, selbst wenn „nur“ kognitive Teilfunktionen wie z.B. Aufmerksamkeitsstörungen diagnostisch festgestellt werden.
Kognitive Leistungen und Defizite entziehen sich weitgehend der Selbstbeobachtung und können nicht wie Fieber mal rasch mit Hilfe eines Thermometers gemessen werden.
Mit Hilfe von neuropsychologischen Tests können kognitive Leistungen fachgerecht gemessen und begutachtet werden, diese Tests entsprechen den wissenschaftlichen Anforderungen und können mit Hilfe von Normen auch Auskunft darüber geben, ob Leistungen dem Alter entsprechen oder Werte für eine krankheitsbedingte Veränderung sprechen. Eine solche Begutachtung kann nur von Neuropsychologen vorgenommen werden.
(Lassen Sie sich nicht durch Zeitungen, Spielekonsolen oder sonstige Software zu der Annahme verführen, Sie könnten einer solchen Aussage Glauben schenken!)
Kognitive Defizite wie z.B. Aufmerksamkeitsstörungen, eine Verlangsamung in der Informationsverarbeitung, Gedächtnisstörungen, Wahrnehmungsdefizite sind nach einer Hirnerkrankung nicht mit dem vergleichbar, was ein gesunder Mensch z.B. nach mangelndem Schlaf oder unter Stress in einzelnen Situationen mal erleben kann.
“Nun konzentrier Dich doch mal!“ hilft nicht weiter.
Mit Hilfe einer neuropsychologischen Diagnostik können differenziert funktionelle kognitive Störungen, Leistungsschwächen und Leistungsstärken beurteilt werden. Wer also subjektiv den Eindruck hat, dass z.B. Gedächtnisleistungen nachgelassen haben und deswegen besorgt ist, kann und sollte sich ärztlich beraten und neuropsychologisch untersuchen lassen, um abzuklären ob z.B. häufig wiederkehrende Konzentrations- und Gedächtnisstörungen dem Alter angemessen sind , wirklich Krankheitswert besitzen und vielleicht medizinisch-neuropsychologisch behandlungsbedürftig sind.
Die Untersuchungsmethoden und die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den vergangenen 30 Jahren medizinisch und neuropsychologisch ganz erheblich gewandelt, - und je mehr wir über die Zusammenhänge von „Gehirn und Verhalten“ erfahren und verstehen, desto mehr eröffnen sich auch Chancen in der Diagnostik und Rehabilitation von Hirnfunktionsstörungen, nach erworbenen Hirnschädigungen. Es gibt keine Wunderheilung, aber in Teilen gute Behandlungsmöglichkeiten.
Die Entwicklung und Weiterentwicklung von computergestützten Verfahren zur Rehabilitation von kognitiven Defiziten bietet nach heutigem Stand eine solide Möglichkeit Teilbereiche gezielt zu trainieren und abgestimmt auf die neuropsychologischen diagnostischen Erkenntnisse Behandlungserfolge zu fördern.
Genau so wie ein einzelnes Medikament nicht alle körperlichen Leiden lindern oder heilen kann, können neuropsychologische Software-Therapieverfahren den komplexen Hirnleistungen des Gehirns kein Allround-Therapie-Verfahren anbieten und können leider nicht jedem kognitiven Leiden eine Heilung in Aussicht stellen, zumal die Heilungschancen auch durch das Ausmaß der vorangegangen Schädigung oder mögliche voranschreitende Krankheits- und Alterungsprozesse individuell begrenzt sein kann.
Welches Programm, welche Übungseinstellung, oder welche Programme kombiniert die besten Fortschritte in der Rehabilitation begünstigen, ob es darum geht eine Besserung zu erreichen oder erreichte Therapieerfolge zu stabilisieren sprechen Betroffene und Angehörige bitte mit den behandelnden Therapeuten ab.
Wir wissen heute:
Das Gehirn besitzt die Fähigkeit lebenslänglich zu lernen und kann sich flexibel an neue Anforderungen anzupassen. Man spricht hierbei von der Plastizität des Gehirns.
Intensive Lernprozesse und gezielte Stimulationen beeinflussen
a) die Größe eines Areals im Gehirn, das während eines Arbeitsprozesses aktiviert wird, d.h. Erregungsmuster können nachweislich mehr Nervenzellen in eine Aktivität einbeziehen und in bildgebenden Verfahren zeigen sich entsprechende Veränderungen der Aktivierungsmuster,
b) die an Aktionen beteiligten neuronalen Netzwerke können sich verlagern, d.h. die Erregungsmuster können zusätzlich andere Areale kompensatorisch aktivieren und nutzen,
c) bis ins hohe Alter können sogar noch neue synaptische Verbindungen wachsen und damit Lernerfolge festigen.
Mit welchen Rehabilitationsmöglichkeiten man welche biologischen Prozesse im Detail stimulieren, restaurieren oder kompensieren kann, ist noch nicht hinreichend geklärt.
Die Erforschung von „Gehirn und Verhalten“, „Gehirnerkrankung und Rehabilitation“ haben in den vergangenen 30 Jahren – bildlich gesprochen – ein immens wichtiges Tor geöffnet, die Welt dahinter haben wir gerade erst angefangen zu entdecken.
Forschungsergebnisse und klinischen Erfahrungen belegen, dass der Einsatz neuropsychologischer Therapieprogramme wesentlich dazu beitragen kann kognitive Leistungen zu verbessern und erreichte Therapieziele zu stabilisieren:
In einer Evaluationsstudie, an der 84 Patienten teilnahmen, die unter einer kognitiven Verlangsamung nach Schädelhirntrauma litten, konnte bereits 1992 belegt werden, dass Rigling-Therapieprogramme, nach einem 4-8 wöchtigen Training, bei 80-90% der Patienten nachweislich zu einer bedeutsamen Leistungssteigerung geführt haben.
Zusätzlich ergab eine Nachuntersuchung mit 15 Patienten, dass die erreichte Leistungssteigerung auch 11 Monate später noch stabil nachweisbar war.
Ulrich Poser, Joachim Köhler, Peter Sedlmaier, Adelheid Strätz „Evaluierung eines neuropsychologischen Funktionstraining bei Patienten mit kognitiver Verlangsamung nach Schädelhirntraumen“, Zeitschrift für Neuropsychologie, 1992, 1, Heft 1, S. 3 – 24
Studie in der Gerontologie
In einer Studie von S.Bodenburg und U.Technow bestätigte sich 1992 ebenfalls, dass die Rigling-Therapieprogramme sich auch für ältere Menschen in der Geriatrischen Rehabilitation eignen und zu einer deutlichen Besserung beitragen.
Auch Patienten mit visuellem Neglect oder Hemianopsie nach einem rechtshirnigen Insult profitieren von Rehamaßnahmen mit Rigling-Therapieprogrammen.
S.Bodenburg und U.Technow „Neuropsychologische Therapie am Computer mit alten Menschen“, Zeitschrift für Gerontologie, 7.Gerontol 25:255-258
Aus der praktischen Erfahrung:
„Als Psychologe arbeite ich seit Jahren mit Menschen zusammen, welche unterschiedlichste Formen von Konzentrationsstörungen aufweisen. Im Wissen um die Plastizität des Gehirns ist die Frage, welche neuropsychologische Therapieprogramme zum Aufbau der kognitiven Leistungsfähigkeiten eine therapeutische Wirkung aufweist, von großer Bedeutung. Dabei ist wesentlich, dass die Programme sowohl in der Praxis wie auch für den Patienten zu Hause anwendbar sind. Seit gut einem Jahr arbeite ich nun mit den Programmen von Petra Rigling. Speziell für ADHS-Betroffene kommen dabei die Programme Konzentration (*)und Wahrnehmung (**) zum Einsatz. Aus folgenden Gründen sind die Therapieprogramme von Petra Rigling empfehlenswert: a) Die Software ist einfach und ohne große Vorkenntnisse auf einem Heimcomputer installierbar, b) der Anwendungsbeschrieb zu den Therapieprogrammen ist einfach und gut verständlich, c) die einzelnen Programme weisen eine Vielzahl von Übungsmöglichkeiten auf, so dass auch nach längerem Therapieeinsatz keine Langweile aufkommt und d) die Patienten, mit denen ich arbeite, möchten stets wissen, ob sich ihr kognitives Leistungsvermögen auch tatsächlich verbessert. Das in den Rigling-Programmen zugrundeliegende Konzept bietet die Möglichkeit, verlässliche Aussagen über den Therapieverlauf zu machen. Die Angaben in Zahlen und Grafiken sind auch ohne großes Fachwissen verständlich. Abschließend kann gesagt werden, dass Personen welche ihre kognitive Leistungen (Konzentration, Aufmerksamkeit, Reaktion usw.) verbessern möchte, mit dem Therapiekonzept von Petra Rigling ein praktikables, wirkungsvolles wie auch preiswertes Programmangebot vorfinden.“
Dr. rer. nat Jürg Spycher
Psychologe, Schweiz
* KONZENRATION, neue Ausgabe: „Jeton-Home“
** WAHRNEHMUNG, neue Ausgabe: „Bilder V2 – Home“ inkl. Fotomaterial
Aus der praktischen Erfahrung:
„Als klinischer Neuropsychologe verwende ich die Rigling-Programme schon seit vielen Jahren in der Klinik und auch in meiner Praxis gern und erfolgreich. Eine Fortsetzung der Therapie zu Hause empfehle ich gelegentlich, damit am Ende der Reha-Maßnahmen die kognitiven Leistungen weiter verbessert oder mindestens stabilisiert werden. Im Unterschied zu Gehirn-Jogging-Programmen steht hier ein wissenschaftliches Konzept im Vordergrund, das spezifischen Trainingsmaßnahmen empfiehlt. Da die Therapiezeiten in Kliniken und in der Nachsorge immer kürzer werden, ist es durchaus sinnvoll zu Hause weiter zu trainieren, damit erreichte Erfolge stabilisiert werden bzw. noch weitere Verbesserungen erarbeitet werden können. Es ist wenig sinnvoll irgendwelche Spiele vom Markt zu greifen, besser ist es bewährte Therapieprogramme einzusetzen. Aus meiner praktischen Erfahrung kann ich diese und andere Programme von Petra Rigling empfehlen. Schade, dass nur wenige Krankenkassen die Kosten übernehmen, aber manchmal klappt es trotzdem, also ruhig einen Antrag auf Kostenübernahme versuchen!“
Gerhard Müller, Zentrum für Klinische Neuropsychologie, Würzburg
Dipl.-Psychologe, Neuropsychologe
Therapieprogramme intensivieren ein funktionelles Training und bieten durch eine gezielte Steuerung von Reiz-Reaktionsaufgaben völlig andere Trainingsmöglichkeiten, als beispielsweise Aufgaben, die mit „Papier- und Bleistift“ zu lösen wären.
Die Intensität, die Übungsdichte und die notwendige Menge an Übungsaufgaben sind im Vergleich zu Papier-Aufgaben nicht durch Stapel an Büchern zu ersetzen.
Einzelne Übungsaufgaben besitzen nicht die „Zauberkraft“ nachhaltig Veränderungen im Gehirn zu bewirken. – Ein Lottoschein mit 6-Richtigen, ein Arbeitsvertrag, eine Heiratsurkunde o.ä. Papiere können vielleicht das „ganze Leben“ verändern, - aber in Bezug auf kognitives Training haben einzelne Aufgaben, z.B. in Zeitungen, Büchlein keine Wirkung, sie können allenfalls einen Augenblick beschäftigen.
Allgemein empfiehlt man heute:
Ein regelmäßiges Training von 15 – 30 Minuten pro Tag, über eine Dauer von mindestens 4 – 8 Wochen, das ist nach heutigem Wissen weit aus besser als ein „5-Tage-Dauer-Marathon-dann-Nase-voll-und-Ende“, denn das Gehirn arbeitet nicht wie ein Muskel.
Hier gilt nicht „viel hilft viel“ oder „anstrengen bis der Arzt kommt“, - in der Rehabilitation von hirnorganisch bedingten Störungen gilt vielmehr: aufhören, wenn es spürbar anstrengt, wenn man sich ermüdet fühlt bitte sofort aufhören und: lieber weniger und dafür regelmäßig üben, das Gehirn benötigt Zeit zum Lernen und nicht Druck.
Mythen und Alltagempfehlungen wie „täglich Kreuzworträtsel, Sudoku, Gehirnjogging“ sind für ein gesundes Gehirn vielleicht amüsant, aber neuropsychologisch betrachtet sehr einseitig und nicht wirklich hilfreich. Auch für Gesunde bieten diese Angebote weniger einen „kognitiver Jungbrunnen“ als die Werbung verspricht.
Gesunde, die sich ein Stück „geistige Fitness“ gönnen möchten, können dies nachweislich weitaus besser erreichen, wenn sie sich entscheiden neben sportlichen Aktivitäten und einer ausgewogenen gesunden Ernährung ein Musikinstrument zu erlernen, eine neue Fremdsprache zu erlernen, kreativ etwas Neues beginnen, mit Freunden Schach zu spielen, zum Tanzen zu gehen und sich sozial nicht zu isolieren, sondern die Gemeinschaft mit anderen zu pflegen!
Jagen Sie nicht vermeintlichen IQ-Punkten hinterher, - Intelligenz ist nichts, was man mit „200 Gramm, in Scheiben oder am Stück“ einkaufen kann und ist in der Begrenzung auf Sudoku, Kreuzworträtsel oder irgendein Logikspiel eine klare Einbahnstraße.
Es ist erstaunlich, welcher Markt mit der „Angst vor einer möglichen Demenz“ entstanden und rasant gewachsen ist, - prüfen Sie bitte selbstkritisch, ob die angebotenen Aufgaben wenigstens Spaß machen, die Wirkung ist allemal umstritten.
In der kognitiven Rehabilitation ist es nicht ratsam auf derartige Spiele und Bücher zurückzugreifen, diese Übungen können in der Rehabilitation angewandt sogar schädlich sein. Die Bücher und Spiele wenden sich an GESUNDE, greifen Beurteilungen aus der Luft wie „Sie haben ein Gedächtnis eines 80-jährigen“ oder „einen IQ über 130“ und geben sich spielerisch den Anstrich sie könnten eine Aussage treffen, die gemessen an psychologischen Tests absolut unverantwortlich sind, - für Gesunde im Spiel ein Scherzartikel, aber für Patienten nach einem Schlaganfall eine KEULE, die Hoffnungen zerstören und sinnvolles Arbeiten blockieren kann.
Aufgaben für Gesunde bieten in aller Regel a) einen Schwierigkeitsgrad, der zu hoch und zu schnell auf ein Maß der Überforderung ansteigt, b) inhaltlich nur selten das, was im Titel des Produkts versprochen wird, c) Aufgaben die inhaltlich vielleicht an Schule, Quiz oder Testmaterialien erinnern, aber im therapeutischen Sinne keine grundlegenden Prozesse trainieren und d) Fantasiebewertungen, die eher dazu geeignet sind auch Gesunde vom Kauf der Nachfolgeprodukte zu überzeugen, als verantwortlich mit den Entwicklungsmöglichkeiten und Grenzen des kognitiven Leistungsvermögens umzugehen.
Bitte: An Stelle von Krankengymnastik würde man keinem Patienten ein Surfbrett, ein Snowboard oder Abo in der „Mucki-Bude“ schenken.
Bildlich gesprochen:
Ginge es darum die Verkehrssituation im Land zu verbessern, dann würde man vielleicht Autobahnen mehrspurig anlegen, oder neue Straßen bauen um den Verkehr auch in unterschiedliche Gegenden zu leiten und würde mit Hilfe von gut platzierten Temposchildern versuchen einen Stau zu vermeiden.
Völlig uninteressant wäre dabei die Ladung der Fahrzeuge oder die Anzahl der Mitfahrer.
Übertragen auf Therapieprogramme: In neuropsychologischen Therapieprogrammen wollen wir die Aufmerksamkeit auf Informationen, die Informationsverarbeitung, die Genauigkeit und die Geschwindigkeit mit der Informationen verarbeitet werden verbessern, kurzum Prozesse trainieren die visuell und akustisch die grundlegenden Prozesse der Informationsverarbeitung leisten, - und dazu benötigen wir KEIN inhaltliches Training von Schulwissen oder aus dem Bereich Allgemeinwissen.
Wichtiger ist dabei, dass die Teilprozesse, die trainiert werden sollen möglichst störungsfrei und intensiv geübt werden können, - darum werden akustische Spielereien, tanzende Micky-Mäuse oder explodierende Gimmicks NICHT vorkommen, sie würde nur ablenken und Lernprozesse verhindern.
Wenn Angehörige wirklich „helfen“ wollen, dann lassen Sie sich bitte von den behandelnden Fachtherapeuten beraten.
Individuelle Behandlungspläne und angemessene Trainingsmöglichkeiten beginnen mit dem berühmten ersten Schritt und nicht „blind irgendwo und irgendwie“.
Je besser Diagnostik und Therapie aufeinander abgestimmt sind, desto zielgerichteter können Therapiemaßnahmen greifen und zu den besten möglichen Ergebnissen führen.
Therapieprogramme und Prävention:
Kognitive Leistungen wie z.V. visuelle Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis oder die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und das Reaktionstempo gehören zu den wichtigsten und grundlegenden kognitiven Leistungen, die in Alltagsleben und Beruf immens wichtig sind, aber – leider - a) nicht „heute trainiert“ und auf Jahre quasi „bevorratet“ werden und b) mit Alterungsprozessen oder fortschreitenden Krankheitsprozessen, wie z.B. im Zusammenhang mit MS oder beginnender Demenz sich erneut verändert oder auch verschlechtern können. Diese kognitiven Leistungen sollten darum nicht nur im Rahmen einer akuten Rehamaßnahme trainiert werden, sondern auch präventiv „immer mal wieder“, fortgeführt benutzt werden sollten.
Ob es sinnvoller ist Therapieprogramme „einmal pro Woche“ oder „pro Quartal, 3 Wochen täglich 20 Minuten“ ist bisher noch unerforscht.
Nur in Einem sind sich Fachleute sicher: es lohnt sich Therapieprogramme auch präventiv zu nutzen.
Unsere Empfehlung: Programme wie Partino Plus, Bild Plus, Garten, Bilder V2 eignen sich auf für Langzeitmaßnahmen und wurden besonders abwechslungsreich gestaltet.
Wenn Ihnen die Programme zusagen, wenn Sie Verbesserungen vorschlagen mögen oder uns Ihre Erfahrungen im Umgang mit den Programmen mitteilen mögen, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung!
Mit besten Grüßen
Petra Rigling
Dipl.-Psych.
Dipl. Soz.-Päd.
